Círculo de árboles alrededor del mundo

180 Bäume Hoffnung in Ecuador180 Bäume Hoffnung

Ilga hat letztes Jahr bei einem Konzert mit Tim Spenden für eine Baumpflanzaktion in Ecuador gesammelt. Jetzt war sie dort und hat die Familien dabei unterstützt:

die 180 bäume, die in llacao gepflanzt wurden haben eine geschichte. in
der pfarre des padres, mit dem ich seit über 20 jahren zusammen arbeite,
gibt es sehr arme familien. manche schämen sich für ihre armut und
lassen mich auf der bank vor dem haus sitzen, damit ich ihr kärgliches
zuhause nicht zu gesicht bekomme. andere entschuldigen sich noch vor dem
eintreten für ihre armut – das tut weh.

als ich am ersten tag die bäume den familien übergab, war die freude groß.

sie erhielten je 2 zitronenbäume, 2 avocadobäume, und je einen
ringlottenbaum und einen apfelbaum. diese bäume sollten in ihren gärten
verpflanzt werden. sie gehören der familie, sollen behütet und beschützt
werden und in eigenverantwortung großgezogen werden. das projekt
benötigt somit keinen „aufseher“ sondern jeder ist eigenverantwortlich.

ich besuchte im vorfeld einige gärten und hatte angesichts dessen
bedenken. man kann sich so einen garten nicht so vorstellen, wie bei uns
ein garten ist. es sind die pflanzflächen für mais, streng behütet und
abgeschottet, versperrt und manchmal als solches gar nicht erkennbar.
aber sie leut sind stolz auf ihr eigentum und präsentieren ihren
„garten“ ohne scheu – anders als das haus.

padre teo stellte als bedingung, daß die bäume innerhalb einer woche
versetzt werden und ich versprach, die gärten zu besuchen und die
pflanzungen zu begutachten.

gesagt – getan – eine woche später zog ich mit ihm los und begutachtete
in 8 gärten das ergebnis. dazu benötigten wir den ganzen tag, da die
gärten auf 10 komunen aufgeteilt sind, und die straßen ungefähr so gut
sind wie bei uns die schlechteste forststraße. außerdem sind die
familien auch nicht leicht zu finden und die kommunikation via telefon
durch fehlendes internet erschwert wird – also – alles in allem ein
abenteurliches unterfangen.

die bäume, häuser, menschen werden gesegnet, wir bekommen zum dank
gemüse, eier, obst, mais…. und wir hinterlassen glückliche und
zufriedene menschen, in denen die hoffnung keimt, daß ich nächstes jahr
wiederkomme um die pflanzpracht zu begutachten. vamos a ver

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